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Milchzahnschäden

Zahnschäden im Milchgebiss müssen beseitigt werden um Schmerzen, Schäden an den bleibenden Zähnen sowie Probleme in der Kieferentwicklung zu vermeiden. Diese Behandlung muss in kindgerechter Form geschehen und dem Kind erklärt werden.

  • Bitte überlassen Sie uns das Erklären der Behandlung und vermeiden Sie im Vorfeld Aussagen wie z.B.: „Das tut gar nicht weh!“ oder „Das geht ganz schnell“.
  • Wir führen die Kinder schrittweise und in kindgerechter Sprache an die Situation heran und erklären die notwendigen Maßnahmen.

In einigen Fällen sind Kinder trotz aller Bemühungen mit der Durchführung der Behandlung überfordert, insbesondere bei umfangreicheren Zahnschäden. In solchen Fällen ist eine Zahnsanierung in Vollnarkose sinnvoll, bei der sämtliche Zähne in einer Sitzung behandelt werden können.

Seit Jahren arbeiten wir mit den erfahrenen Fachärzten für Anästhesiologie Dr. Kerres und Dr. Walter zusammen und führen Narkosebehandlungen in unserer Praxis durch. Ganz wichtig ist es, dass die Kinder in eine regelmäßig durchgeführte Prophylaxe eingebunden werden, um der Entstehung von weiteren Kariesläsionen vorzubeugen!

Etwa zehn Prozent der Kinder von „MIH“ betroffen

Bei der MIH (Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation) kommt es bereits vor dem Durchbruch der Zähne zu gelblich bis bräunlichen Verfärbungen. In Deutschland leiden etwa zehn Prozent der Grundschulkinder an dem Phänomen. Grund dafür ist, dass dem Zahnschmelz wichtige Anteile an Kalzium und Phosphat fehlen.

Liegt eine solche Unterversorgung vor, kann der Zahnschmelz seine Aufgabe – nämlich die Zähne vor Karies zu schützen – nur unzureichend erfüllen. Außerdem sind betroffene Zähne druckempfindlich und deutlich sensibler gegenüber Hitze- und Kältereizen. Kinder meiden daher oftmals das Zähneputzen, da es für sie unangenehm ist.

Aufgrund des erhöhten Kariesrisikos bei der MIH sind Vorsorgeuntersuchungen alle drei Monate und Prophylaxemaßnahmen besonders wichtig.

Mehr erfahren Sie im Artikel „Ätiologie und Therapie von MIH-Zähnen“ (aus ZWP 6/2015, S. 60 - 64) »

Gerne beraten wir Sie persönlich zur Kinderbehandlung und -narkose – sprechen Sie uns an.